Die Zutaten: Kicks, HiHats, Claps. Dazu Atem- und Hustgeräusche. Hier und da ein paar scheinbar wahllos eingestreute Samples. Klingt nach verdammt wenig, hat aber Groove wie Sau. »Claptrap« heißt das Meisterstück und ist so einfach und genial produziert, daß man sich fast schon ärgert, warum man nicht selbst auf solche Ideen kommt. Die B-Seite »Level Crossing« ist auch so ein Percussionmonster, hier gesellt sich noch eine kleine, feine, jazzig angehauchte Melodie hinzu.
Dieses Release lässt für mich nur 2 Schlüsse zu: 1. Hessle Audio mausert sich langsam aber sicher zu meinem Lieblingslabel. 2. Wer hier nicht tanzt, ist selber schuld. Zu guter Letzt noch, die »Grimelight/Rut« EP von Joe ist ebenfalls sehr gelungen.